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Etappe 3: Von Havelberg nach Waren/Müritz
Dritte Etappe: Von Havelberg nach Waren/Müritz
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Waren die beiden ersten Abschnitte schon begeisternd, so werden sie durch die dritte Etappe getoppt. Von Dömitz geht es bergauf in Richtung Mecklenburgische Seenplatte. Bis zur Müritz sind 150km zurück zu legen. Und jede Menge Schleusen zu befahren. Wir haben für diesen Abschnitt 5 Tage benötigt, in 4 Tagen kann man es auch schaffen, viel schneller geht es kaum. Besser, man lässt sich noch mehr Zeit, denn es gibt so unendliche viele schöne Stellen, an denen man verweilen möchte....
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Benötigt wird der Band "Sportschifffahrtskarten Binnen 2 - Berlin und Mecklenburger Gewässer" der Verlagsgesellschaft Nautische Veröffentlichung | Von Dömitz geht es die Müritz-Elde-Wasserstraße hinauf in Richtung Müritz, 150 Kilometer lang. Sie verbindet die Elbe mit der Mecklenburger Seenplatte und besteht schon 160 Jahre! 17 Schleusen machen einen Aufstieg um 49 Meter möglich.
| | Außer dem dem ruhigen Wummern des Schiffsdiesels ist nichts zu hören - und es ist auch kein Verkehr. In der Regel fährt man wegen des kurzen Schleusenabstandes mit ein oder zwei anderen Booten - Gegenverkehr ist selten. |  |
Natur satt - Die große Mummel, Nuphar Lutea, bedeckt große Teile der vielen Randstücke und Erweiterungen. | | | | Und manchmal spaziert auch ein Reiher durch das Kraut! |  | Eine Siedlung kündigt sich an... |  | ...und es gibt sogar eine Brücke, in den Niederlanden gehört zu jedem Dorf eine (Klapp)-Brücke, hier sind Brücken eher selten, dafür immer unbeweglich aber glücklicherweise so hoch, dass mit 4,30 gängige Motoboote durchpassen.
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Schleusen gibt es satt auf der Müritz-Elde-Wasserstraße. Hier ist rechts das Wehr zu sehen, über das das Wasser der Elde rauscht, nach links biegt die Zufahrt zur Schleuse ab.
| | Der Hub der Schleusen geht bis 7,30 Meter, in der Regel aber weniger als 3 Meter. | 
| Streckenweise verläuft die Route durch dichte Mischwälder - die Bäume stehen oft direkt am Ufer - ein schöner Anblick, wenn dann die Sonne durch die Baumwipfel aufs Wasser scheint.... |  |
Abends machen wir in Fresenbrügge fest, der Ort ist eigentlich unbekannt, bekannter ist die Gaststätte, der "Eldekrug" wird in allen Reiseführern empfohlen - also wollen wir diesen Pflichtbesuch nicht versäumen. Schon kurz nach dem Festmachen erscheint Berthold, der Chef, und begrüßt uns. Er sorgt dafür, dass die Boote verholt werden, damit jeder Meter genutzt wird. Und tatslächlich ist der Anlegesteg am Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. | 
| | Der "Krug" selbst ist eine urige Dorfgaststätte, vollgestopft mit Schildern und Hinweistafeln aus allen Perioden deutscher Geschichte, vom "Seuchenfreien Kuhstall" bis hin zur Warnung vor den Grenzanlagen und vor dem Betreten der Wiese ("Bulle bei der Herde") ist alles vertreten. Der Umgangston ist unkonventionell, der Gast wird geduzt - die meisten sind ohnehin in jedem Jahr mindestens einmal hier! Angeboten werden auch Zeltplätze für Kanuten und Stellplätze für Wohnmobile. | | Aber auch die Küche hat einiges zu bieten. Der landestypische Braten mit Rotkohl und Klößen wird mit dem Wunsch "Nun seht mal zu, wie ihr damit fertig werdet" serviert - ein frommer Wunsch angesichts der Riesen-Portionen. Der Wildlachs auf Blattspinat mit Tortellinis ("Gut, dass ihr den beide bestellt habt - da ist ´ne Menge Knoblauch drin") ist hervorragend. Und das Radeberger schmeckt vom Fass so richtig gut, muss ich als Dortmunder neidlos sagen! Übrigend: Der Service wird großgeschrieben, die bestellten Brötchen morgens gleich ans Boot gebracht. Hier ist jemand auf dem richtigen Weg! | |
Stopp in GrabowVon Fresenbrügge geht es weiter in Richtung Müritz nach Garwitz. Aber zuerst gibt es einen Stopp zum Vorräte-Bunkern in Grabow. Die Bunte Stadt an der Elde lockt mit einer sehenswerten Fachwerkbebauung, nach dem verheerenden Stadtbrand 1725 wurde der gesamte Stadtkern neu errichtet. | | Dort hat man einen Stadthafen angelegt, prima für Sportboote, mitten in der Stadt. Aber nur zum Einkaufen, so wird uns schon zu Beginn der Route von "erfahrenen" Skippern und -Innen geraten. In der Nacht würden dort die rechtsradikalen Jugendlichen randalieren, da wären schon Bootsscheiben eingeschlagen worden und und und. Überprüfen lassen sich solche Horrorbotschaften nicht, immerhin wäre es schon dramatisch, wenn die Anstrengungen der Gemeinde um den Wassersport keinen Erfolg hätten! | | | |
Wir auf jeden Fall haben nichts dergleichen festgestellt und mehrere Stunden dort gelegen. Der Anleger ist sauber, aufgeräumt und Grabow eignet sich hervorragend zum Einkaufen. Und zu mehr, denn Grabow hat sich schön herausgeputzt. Im gesamten Stadtgebiet macht auch der Kanal einen sehr gepflegten Eindruck, das Bild zeigt die neue Hubbrücke mit Pegel und Rufanlage für Boote mit größerer Höhe.
| | Und es hängen auch viele private Existenzen an der Wasserstraße: Hier etwa gibt es eine Rufanlage vom "Grabower Backkus", man kann hier festmachen und sich Backwaren ans Boot bringen lassen - auf Anruf. Gute Idee! | | | |
Unterwegs dann wieder Natur pur - es gibt 1000 und ein Foto - eine wunderschöne Landschaft, nach jeder Kurve ein neuer Blick, nach jeder Biegung ein neues Bild. | | Zwischendurch weichen die Wälder einer offenen Wiesenlandschaft - Viehhaltung herrscht vor. Und der Wind treibt die nächste Front heran - vier bis fünf Windstärken sind es heute. |  | Dann wird es dunkel und Minuten später prasselt der Regen auf das Bootsdach - gemütlich und schön, jetzt nicht in der Schleuse an der Leine zu stehen. Der Sommer 2002 ist schon eine besondere Jahreszeit. BB Radio, unser Sender während des Törns, vertröstet auf das Wochenende, da soll es losgehen mit dem Sommer.... | |
Wieder eine Schleuse, immerhin müssen wir 49 Meter klettern, da muss man sich ranhalten. Der Blick durchs Fernglas hat schon vor Minuten gezeigt, dass es glatte Wände sind, die dicken Kugelfender können also in Warteposition bleiben |  | Dazu hat die Schleuse nur einen geradezu lächerlichen Hub von 2 Metern, absolut ein Spaziergang. Und Zeit satt, denn da kommt noch ein Nachzügler, der mit will. So können wir in Ruhe festmachen und haben noch Zeit für ein Foto von der Schleusenbrücke. Wie es sich gehört, haben wir die "Kolibri" weit nach vorn in das Becken gelegt, man weiß ja nie, wieviele Boote noch kommen
| | Gerade aus dem Ort heraus, tauchen wir wieder ein in den Wald, das blaue Band der Müritz-Elde-Wasserstraße zieht sich weiter. Kaum bekommt man unterwegs Menschen zu Gesicht, ab und zu mal ein Angler oder Jugendliche, die im Wald zelten. Die Boote kann man abends an zehn Fingern abzählen. | | Dafür sind Begegnungen mit Reihern, Störchen, Enten und Schwänen umso häufiger - hier wird der Nachwuchs ausgeführt. |  |
Am Abend dann ein neuer Super-Schauer - und ein Regenbogen der Superlative. In der klaren Luft ist auch der Sekundär-Bogen sehr klar und deutlich zu sehen. Wir haben schon im Yachthafen Garwitz-Matzlow festgemacht - der hilfsbereite Hafenmeister hat uns geholfen, denn die Böen der nächsten Schauer-Wolke machten uns einige Probleme.
| | Auch hier wird Service groß geschrieben - der Hafenmeister ist wirklich Meister seines Fachs: Brötchen ans Boot? Tageszeitung dazu? Sonst noch Wünsche? Sie wollen joggen? (da gibt es eine genaue Streckenbeschreibung, selbst erprobt), "Schade, dass ich nicht mitlaufen kann" - auch hier herrscht Aufbruchstimmung. Der Hafen ist 1998 mit EU und anderem Geld (Fonds für regionale Weiterentwicklung) erstellt worden, Tankstelle, alle Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten inkl. Reparaturservice - jetzt müssen nur noch die Wassersportler kommen. Die Betreuung auf jeden Fall stimmt! | Auch die Schleuse ist neu: Sie ersetzt die alte Zwei-Kammerschleuse Garwitz und ist als Automatikschleuse gebaut. | | Die verpönten Selbstbedienungsschleusen sind eigentlich nicht das Riesenproblem - wenn die Skipper endlich den Raum nutzen und durchfahren würden bis nach vorn. Nein, es wird bei den oft 60 Meter langen Becken meist in der Mitte festgemacht, die anderen müssen dann sehen, wie sie klar kommen.
| Bei den Automatikschleusen sollten daher die Bedienungsschalter nach vorn verlegt werden, denn dass diese auch vom 2. oder 3. Boot betätigt werden können - darauf kommen manche Skipper nicht! Wobei das erste Boot in dieser Schleuse schon weit vorgezogen ist. Wir haben Situationen erlebt, wo das erste Boot in schmalen Schleusen so ungünstig festmachte, dass noch nicht einmal die Hälfte der wartenden Schiffe einfahren konnte. Bitten oder Aufforderungen, doch weiter vorzuziehen, werden oft als lästige Bevormundungen eingeschätzt. So kommen dann die enormenm Wartezeiten zustande, die in de Zeitschriften ständig beklagt werden
| | Ich kriege schon zuviel, wenn ich das "typische Einfahrtverhalten" vieler Crews beobachte: Das Boot fährt langsam in die Kammer, nah an der Wand entlang - und schon wird nach den erstbesten Stangen, Poller usw. gegriffen. Es ist manchmal einfach zum Schießen, dass da plötzlich ein Boot im ersten Drittel festgemacht wird und die Leute sich bei den Rufen der hinter ihnen einfahrenden Boote dann erstaunt umsehen und feststellen, dass sie tatsächlich viel Platz verschenkt haben!
| Aber auch bei den bedienten Schleusen gibt es Verbesserungsmöglichkeiten: Nur zweimal haben Schleusenmeister sich im Interesse einer besseren Ausnutzung eingemischt, obwohl es einige Male ebenfalls angebracht gewesen wäre. Das kennen wir aus Friesland anders, hier ist sicher einiges bei der Schulung nachzuholen. Viele der heute eingesetzten Schleusenmeister und -innen verstehen sich anscheinend lediglich als Bedienungsperson für die entsprechenden Schalter - sie schauen dem Treiben in der Kammer eher teilnahmslos als interessiert zu. Informationen muss man ihnen manchmal förmlich aus der Nase ziehen. Man hat den Eindruck, den meisten fehlen Wissen und Erfahrung, um sich in Situation der Freizeit-Skipper zu versetzen
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Wieder unterwegs... | 
| ...für mich ist das Teilstück zwischen Garwitz und Lübz eines der schönsten des gesamten Törns. | | Oft geht es mitten durch den Wald - es riecht fantastisch und wenn die Maschine nur mit 1.200 Touren läuft, schiebt sich das Boot ganz leise und langsam durch den grünen Tunnel. Manchmal treten die Bäume zurück und die Landschaft öffnet sich - gegliedert durch Baum- und Strauchgruppen - ein wirklich schönes Stück Deutschland! | | | |
Von Lübz bis MalchowLübz, etwa 7.000 Einwohner, seit 1456 Stadtrechte, die Schulstraße - rechts die Kirche, links die alte Schule (heute Jugendheim) und herrliche Fachwerkhäuser... | | ...alter Stadtturm, beherbergt heute das Museum. Dieser gemauerte Turm ist einer der am besten erhaltenen Wehrtürme Deutschlands. Wirtschaftsfaktor neben dem Fremdenverkehr: Die seit 1877 produzierende Brauerei, eine Folge des Ausbaus des Wasserweges, der die Stadt an das Wassernetz Deutschlands anschloss. 1836 erfuhr die Stadt einen Aufschwung, als der Elde-Havel-Kanal ausgebaut wurde und Lübz somit an den Schifffahrtsweg angeschlossen Infos Lübz
| | Und auch die Elde darf noch so fließen, wie sie schon seit Jahrhunderten durch Lübz fließt - einfach schön.
| | Von Lübz, Kilometer 99, geht es weiter in Richtung Müritz, dichter Wald umgibt uns. |
Was kommt da auf uns zu? | | Beim Näherkommen wird es deutlich: Die Schleuse Bobzin erwartet uns. Die vielen Zuschauer sind ein Hinweis auf das Besondere an dieser Stelle: Hier geht es bis 7,30 Meter nach oben, das übergroße Schleusentor mit den Wasserfontänen sieht schon faszinierend aus.... | | ...und dann kommt die Schleuse zu Tal und das Wasser schießt mit gewaltigen Strudeln ins Unterwasser. Das ist schon ein Schauspiel und die vielen Zuschauer sind gebannt. |  |
Schleuse Bobzin, 2. TeilWir fahren ein. Nicht in der Mitte festmachen - die klare Anweisung der Schleusenwärterin, denn das Wasser strömt in der Kammermitte in die Schleusenkammer ein. | | Und da sitzt ganz schön viel Kraft hinter, 2,5 Millionen Liter Wasser strömen in die Kammer, Meter für Meter klettern wir auf das Niveau des Oberwassers
| | Und so erleben Talfahrer die Anfahrt: Fast wie eine Sprungschanze, das Fahrwasser endet im Nichts! | | | |
Weiter windet sich Müritz-Elde-Wasserstraße durch waldreiches Gebiet - wieder: Jede Biegung ein neuer Blick. | | Die meiste Zeit fahren wir allein, auch hier, so nahe bei Plau und den großen Seen - wenig los unterwegs. Und das, obwohl diese Fahrstrecken zu den schönsten gehören, die ich kenne. So schön die Einsamkeit und die Ruhe auch ist (eigentlich ist man ja dumm, wenn man hier Werbung macht) - da sind noch enorme Zuwachsraten drin im Tourismus-Bereich! | | | |
Plau ist der nächste Ort, die Schleuse liegt schon vor uns - hier läuft es gut mit dem Fremdenverkehr. Garant ist der 3.840 Hektar (!) große Plauer See , der die Reihe der Mecklenburgischen Seen im Westen eröffnet. Hier, wo die Elde aus dem See austritt, wurde die Siedlung unter dem Namen "Flößort", slawische "Plawe", gegründet, bereits 1235 wurden die Stadtrechte bestätigt. Infos Plau | | Die alte Drehbrücke, 1863 angelegt, übernahm lange Zeit die Verbdindung der durch das Wasser getrennten Stadtteile, 1990 wurde das gute Stück rekonstruiert wieder in Betrieb genommen, die Wassersportler tragen heute mit ihren "Brückenspenden" zum Erhalt bei | | | Viele Touristen am Hafen, auf der Brücke, es gibt mehrere Restaurants mit Terrassen zum Wasser... | | ...und eine interessante Seilzug-Hubbrücke, die für uns hochgezogen werden muss. Nach der Pegelanzeige müssten wir durchkommen, aber beim langsamen Heranfahren stellen wir fest, dass es trotz niedergelegtem Mast nicht klappt. Langsam gehen wir zurück. Hätten wir heute Morgen doch noch Wasser gebunkert, dann wären wir sicher durchgekommen, da fehlten nur einige Zentimeter. Aber die Brücke öffnet sich ja, nur für uns, die "Milos" schummelt sich mit durch und spart so das Legen des kleinen Fahnenmastes... | | Wir überqueren den Plauer See und machen Station in Malchow, dort liegen wir am Steg des Yachtclubs und genießen den Abend auf dem offenen Achterdeck mit Blick auf den See. | | | |
Die MüritzPünktlich um 10.00 Uhr legen wir in Malchow ab - von unserem Steg aus startet das Inselschwimmen, ein sportliches Ereignis für die Region - und für den Fremdenverkehr. Denn hier auf der Mecklenburger Seenplatte boomt der Tourismus. Dafür wird in allen Orten erfolgreich gearbeitet, gute Serviceangebote und viele private Initiativen sorgen für eine effektive Infrastruktur. | | Und die Natur hat die Voraussetzungen dazu gelegt. Die Seenplatte ist ein sehr gutes Revier für Segler und für alle anderen Arten des Wassersports. Auf unserem Weg von Malchow überqueren wir neben dem Malchower See den Fleesenssee und den Kölpinsee mit Verbindung zum Jabelschen See - in den Buchten wird geankert, unzählige Boote sind unterwegs - die ideale Freizeitlandschaft! | | Waren an der Müritz schließlich toppt alle anderen Orte, wir finden eine quirlige kleine Stadt vor. Schon Theodor Fontane zeigte sich 1896 von der Stadt und der Seen- und Waldlandschaft der Umgebung tief beeindruckt. Im großen Stadthafen liegt man direkt vor der "Skyline" der Altstadt mit der chrakteristischen Kuppel der Kirche St. Marien mitten im Geschehen. Das "Kurkonzert" findet 100 Meter vom Boot entfernt an der Promenade statt - leider nicht ganz unser Geschmack, ein Alleinunterhalter nudelt auf seinem Keyboard alles runter, was sich so in den letzten Jahren in der Hitparade vorfand und der eingebaute Schlagzeuger sorgte für den Beat. Die beiden Jungs, die auf dem Marktplatz mit Saxophon und Uralt-Akkordeon "Music of the Proms" spielen, gefallen mir da viel besser. Aber es muss ja auch noch Verbesserungsmöglichkeit geben. Infos Waren | Die Liegeplätze im Stadthafen sind super, wir können bis in den späten Abend vom Achterdeck aus das maritime Leben im Hafen, das Kommen und Gehen der Boote, beobachten. Bis gegen 15.00 Uhr am Nachmittag gibt es noch jede Menge freie Liegplätze. Erst gegen 19.00 Uhr wird es knapp, als immer mehr Boote vom See zurückkommen. Die letzten machen kurz vor Mitternacht provisorisch an der Hafenmole fest. | | | |
Viele Restaurants und Biergärten sorgen für das richtige Flair am Hafen, auch der Hafenmeister ist bestens organisiert und behält im Stadthafen den Überblick - hier kann niemand unbemerkt liegen. | | In den kleinen Straßen sind auch am Sonntag viele Geschäfte geöffnet, eigentlich unnötig zu erwähnen: Im Haus des Gastes stehen die Mitarbeiter auch am Sonntag bis 19.00 Uhr für Fragen zur Verfügung. | | Auch in Waren finden wir liebevoll restaurierte Häuserzeilen, viele sehr schöne Gebäude - und im Stadtkern keine "Ruinen", hier zeigt sich ein Ort wirklich von seiner besten Seite. Allerdings ist Waren, im Gegensatz zu den anderen Orten, auch mit denkbar günstigsten Voraussetzungen in den Kampf um Übernachtungszahlen eingestiegen. Schon 1845 hatte man in Waren eine erste Badeanstalt angelegt! Als Kurort gehörte es immer schon zu den bevorzugten Zielen des Tourismus, auch zu DDR-Zeiten. |  | Ankern auf der Müritz in Höhe von Kilometer 154 - Tonne "Dicker Baum" - und ab ins kristallklare Wasser. Gemeinsam mit Freunden verbringen wir einen schönen Badetag auf dem Wasser. Der Name des größten deutschen Binnensees ist bereits sehr alt. Die Slawen, die von ca. 600 bis 1200 n. Chr. hier siedelten, nannten den See "morcze", was so viel wie "kleines Meer" bedeutete. Die Müritz bedeckt heute eine Fläche von ca. 117 qkm, ihre maximale Tiefe beträgt 33 m (Binnenmüritz), die Durchschnittstiefe jedoch nur etwa 6 m. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung erreicht 29 km, ihre größte Ost-West-Ausdehnung 13 km.
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